Aktuelle Verbraucher­information

Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2018/19

Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Wäschetrockner sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein und eine lange Lebensdauer haben. Außerdem sollen sie sparsam sein.

In diesem Faltblatt sind besonders sparsame Modelle üblicher Bauarten und Größenklassen zusammengestellt. 

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Die besten Energiespartipps

Klar, Energiesparen lohnt sich. Und es ist auch richtig einfach: Mit ein paar Handgriffen reduzieren Sie Ihren Stromverbrauch spürbar. Das schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Den Unterschied können Sie auf Ihrer Stromrechnung sehen. Sparen Sie Strom und Geld mit unseren 10 Energiespartipps.

Richtig abschalten

Viele Elektrogeräte verbrauchen im Stand-by-Modus weiter Energie. Auch Ladegeräte von Handys oder Laptops sind (un)heimliche Stromfresser. Da hilft nur eines: Netzstecker ziehen, wenn Sie ein Gerät nicht benutzen. Mit einer Steckerleiste mit Netzschalter können Sie gleich mehrere Geräte auf einmal abschalten. Für ein Gerät, das permanent in Bereitschaft sein muss, empfehlen wir einen Power-Safer. Daran können Sie beispielsweise Ihren Fernseher anschließen. Sobald Sie das TV-Gerät auf Stand-by schalten, schaltet der Power-Safer alle angeschlossen Geräte wie DVD-Player, Festplattenrekorder, Videorekorder, Set-Top-Box und die Heimkinoanlage aus. Echt einfach, oder?

Auf Energielabel achten – Augen auf beim Gerätekauf

Der Energieverbrauch von Elektrogeräten ist sehr unterschiedlich. Das EU-Energielabel zeichnet die Geräte je nach Verbrauch mit Energieeffizienzklassen aus. Geräte der Klassen „A“, „A+“, „A++“ und „A+++“ sind besonders sparsam im Verbrauch und deshalb zu empfehlen. Achten Sie beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse. Eventuell höhere Anschaffungskosten gleicht ein besonders energieeffizientes Gerät durch seinen niedrigen Stromverbrauch meist schnell wieder aus.

Effizient waschen und trocknen

Ein Kochwaschgang (90° – 95° Celsius) benötigt siebenmal mehr Strom als 30°-Wäsche und das Doppelte eines 60°-Waschgangs. Und meist reicht eine niedrigere Temperatur für saubere Wäsche vollkommen aus. Beladen Sie Ihre Waschmaschine immer voll. Das spart nicht nur Strom, sondern auch Wasser. Sortieren Sie Ihre Wäsche vorher: Frotteehandtücher, Bettwäsche etc. können Schleudergänge von 1.600 Umdrehungen pro Minute vertragen. Das schleudert bis zu zehn Prozent mehr Wasser aus den Textilien als 1.200 Touren und Zeit und macht den Wäschetrockner fast überflüssig. T-Shirts, Hosen usw. sollten Sie nur mit geringer Tourenzahl schleudern und sofort glatt aufhängen. Das erspart Ihnen das Bügeln und damit Energie und Zeit.

Immer schön cool bleiben – richtig kühlen und gefrieren

Mit 7° Celsius ist es kalt genug im Kühlschrank. Platzieren Sie diesen an einen möglichst kühlen Platz (fern von Heizung, Herd oder Spülmaschine). Öffnen Sie die Tür jedes Mal nur möglichst kurz, um die kühle Luft nicht entweichen zu lassen. Tauen Sie Ihren Kühlschrank regelmäßig ab, denn ein vereistes Kühlfach verbraucht zusätzliche Energie.

Kochen und backen mit weniger Energie

„Oben ohne“ kochen kostet Geld. Wenn Sie beim Kochen den Deckel auf den Topf legen, spart das bis zu 25 % Energie ein. Verwenden Sie Töpfe und Pfannen mit gut wärmeleitenden Böden. Der Topf sollte genau der Herdplattengröße entsprechen und eben auf der Herdplatte aufliegen. Ist der Topfdurchmesser nur 3 Zentimeter kleiner als die Kochplatte, gehen ca. 30 % der Energie verloren. Töpfe, die nicht eben aufliegen, verlängern die Kochzeit um bis zu 40 %. Und beim Backen ohne Vorheizen sparen Sie bis zu 20 % Energie.

Geschirrspülen – Schluss mit dem Abwasch per Hand

Ob Teller, Gläser oder Töpfe: Eine Spülmaschine verbraucht 50 bis 80 % weniger Energie und Wasser als der manuelle Abwasch. Das schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel, und Sie haben auch mehr Zeit. Achten Sie beim Kauf einer Maschine auf dessen Wasserverbrauch, 12 bis 14 l pro Ladung reichen für ein optimales Spülergebnis. Die meisten Geschirrspüler können direkt an die zentrale Warmwasserversorgung angeschlossen werden, damit entfällt die Erwärmung des Wassers in der Maschine. Das spart zusätzlich Strom. Achten Sie darauf, dass die Spülmaschine stets gut gefüllt ist. Und nutzen Sie nach Möglichkeit Kurz- oder Sparprogramme.

Small is beautiful

Kleingeräte wie Toaster, Eier- und Wasserkocher sind wesentlich sparsamer als große Elektrogeräte. Damit Sie keine kleinen Brötchen backen müssen: Backen Sie Ihre Brötchen lieber auf dem Toaster anstatt im Backofen auf. Und ein Wasserkocher benötigt rund 40 % weniger Strom als das Wasserkochen auf dem Elektroherd.

Beleuchtung – da geht Ihnen ein Licht auf!

Ersetzen Sie Ihre herkömmlichen Glühbirnen durch energiesparende Leuchtmittel. Keine andere Leuchte kann es in puncto Effizienz mit der LED-Lampe aufnehmen. Sie verfügt über eine lange Lebensdauer (rund 25.000 Stunden) und verbraucht 90 % weniger Strom als Glühbirnen. LED-Lampen geben nur wenig Wärme und keine IR- oder UV-Strahlung ab. Sie sind vielfältig einsetzbar und umweltfreundlich. Eine weitere Alternative ist die Energiesparlampe. Sie benötigt 60 % weniger Strom als eine Glühbirne. Allerdings wird ihr Licht oft als weniger angenehm empfunden. Energiesparlampen enthalten zudem hochgiftiges Quecksilber, von dem im Falle eines Bruches Gefahren ausgehen. Sie müssen deshalb als Sondermüll aufwendig entsorgt werden und können nur teilweise wiederverwertet werden.

Computer & Co.

Ein Flachbildschirm verbraucht im Vergleich zu einem Röhrenbildschirm gleicher Größe spürbar weniger Strom. Und ein Laptop ist deutlich sparsamer als ein PC. Während ein durchschnittlicher Desktop-PC 200 Watt benötigt, kommt ein Laptop mit rund 30 Watt aus. Ein Tablet verbraucht sogar nur 4 Watt und der Akku hält bis zu 10 Stunden. Nutzen Sie die Energiesparfunktion Ihres Computers: Sie sorgt dafür, dass nur die Hardware-Komponenten Strom verbrauchen, die gerade aktiv sind.

Stromfressern auf der Spur – miss den Verbrauch

Mit einem Strommessgerät können Sie Stromfresser gezielt aufspüren. Strommessgeräte sind überall einsetzbar, wo ein Elektrogerät mittels Stecker an eine Steckdose angeschlossen wird. Sie zeigen auf einen Blick den Stromverbrauch des Geräts und die entsprechenden Kosten. Einfache Strommessgeräte sind schon für ca. 20 Euro erhältlich.

Wärmepumpe – so heizen Sie umweltbewusst und sparsam!

Wärmepumpen sind umweltfreundliche und wartungsarme Heizungsanlagen. Rund 75 Prozent der Energie zum Heizen bezieht eine Wärmepumpe aus der natürlichen Wärme der Umgebung und versorgt damit Ihr Eigenheim.

Das Prinzip einer Wärmepumpe

Wärmepumpen funktionieren ähnlich wie Kühlschränke – nur umgekehrt. Während ein Kühlschrank den Nahrungsmitteln Wärme entzieht und diese nach außen abgibt, entzieht die Wärmepumpe der Umwelt Wärme und gibt sie an das Haus ab. Die Wärmeverteilung innerhalb des Gebäudes erfolgt in der Regel durch Wasser, das in die Heizkörper geleitet wird. Auch für Ihren Warmwasserspeicher lässt sich die gewonnene Wärme nutzen. Sollte mehr Wärme produziert als benötigt werden, kann das warme Wasser in großen, wärmeisolierenden Tanks zwischengespeichert werden. Der sogenannte Pufferspeicher gibt das Warmwasser bei Bedarf wieder ab.

Stromverbrauch einplanen

Eine Wärmepumpe benötigt Strom für Antrieb und Pumpe. Für den Betrieb Ihrer Wärmepumpe können Sie Wärmeströöm nutzen, der zu 100 Prozent aus Ökoenergie gewonnen wird. Damit wird deine Heizungsanlage komplett CO2-frei und umweltfreundlich. Wärmeströöm ist außerdem günstiger als Haushaltsstrom.

Nutzung verschiedener Energiequellen

Je nach Art der Wärmepumpe können Luft, Erdreich oder Grundwasser als Wärmequellen genutzt werden. Die Wahl der Energiequelle und damit der Art von Wärmepumpe ist von deinem individuellen Standort abhängig. Dabei spielen zum Beispiel kommunale Auflagen eine Rolle oder der Dämmungsgrad deines Gebäudes. Auch die Anschaffungskosten sind bei der Entscheidungsfindung von Bedeutung, denn sie schwanken je nach Art der Wärmepumpe. So ist zum Beispiel eine Luftwärmepumpe einfacher zu installieren als eine Erdwärmepumpe, für die Erdkollektoren rund um das Haus verlegt werden müssen. Deshalb sind die Investitionskosten einer Luftwärmepumpe geringer, dafür fallen die Unterhaltskosten höher aus als bei einer Erdwärmepumpe.

Staatliche Förderungen mitnehmen

Wenn du deine alte Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzen möchtest, kannst du in vielen Fällen eine Förderung erhalten. Eine Liste förderfähiger Geräte inklusive der Fördersumme finden Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die KfW gewährt zusätzlich zinsgünstige Kredite für die Anschaffung einer Wärmepumpe.

Nachtspeicherheizung – so sparen Sie Energie und Kosten!

Nachtspeicherheizungen sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Deshalb sind sie gerade in Mietwohnungen in den letzten Jahrzehnten gern eingesetzt worden. Den Nachteil dieser Heizungen, die hohen Betriebskosten, trägt dabei der Mieter. In Zeiten von (städtischem) Wohnungsmangel haben Sie als Mieter mitunter gar nicht die Wahl und müssen eine Wohnung mit Nachtspeicherheizung beziehen. Wir sagen ihnen, worauf sie bei der Bedienung ihrer Nachtspeicherheizung achten können, um ihre Stromkosten im Zaum zu halten.

Bedienungsanleitung einprägen

Natürlich gibt es spannendere Lektüren, aber es lohnt sich, die Bedienungsleitung Ihrer Nachtspeicherheizung sorgsam zu lesen, um alle Funktionen gut zu kennen. Manche Nachtspeicherheizungen haben zum Beispiel die Möglichkeit einer „Nachtabsenkung“. Damit sinkt die Temperatur nachts auf einen vordefinierten Wert. Das reduziert deinen Stromverbrauch und sorgt für ein angenehmeres Raumklima beim Schlafen.

Wetterbericht anschauen

Behalten Sie die aktuelle Wetterprognose immer im Auge und planen Sie einige Tage im Voraus wie viel Heizungswärme Sie benötigen. Sind wärmere Tage zu erwarten, stellen Sie die Heizung aus und nutzen Sie die Restwärme. In Nachtspeicherheizungen werden Formsteine mit hohem Magnesitgehalt zur Wärmespeicherung eingesetzt, die Temperaturen von bis zu 650°C erreichen können. Sind diese Steine einmal erhitzt, geben sie tagelang Wärme ab.

Temperaturschwankungen ausgleichen

Moderne Geräte haben Temperatursensoren, die auch die Außentemperatur messen. Dadurch können Temperaturschwankungen von Tag und Nacht – zum Beispiel beim ersten Frost – besser einberechnet werden. Sollte Ihre Nachtspeicherheizung keinen Außensensor haben, so rüsten Sie am besten nach.

Richtig lüften

Die Fenster auf Kippstellung zu bringen bringt kaum frische Luft. So verschwenden Sie während der Heizsaison allerdings viel Heizenergie. Sorgen Sie lieber mit Stoßlüftungen (kurze, komplette Öffnung der Fenster und Zwischentüren) für angenehme Raumluft.

Raumtemperatur senken

      Wenn Sie Ihre Raumtemperatur über die Wintermonate nur geringfügig reduzieren, sparen Sie richtig Heizenergie. Wir empfehlen folgende Temperaturen für das Heizen:
  • 21° Celsius im Wohnbereich
  • 17° Celsius im Schlafzimmer und der Küche
  • 16° Celsius in der Nacht für alle Räume

Ein Heizgutachten vom Profi erstellen lassen

Lassen Sie Ihre Heizkostenabrechnung vom Fachmann überprüfen. Er nimmt sämtliche Aspekte unter die Lupe, die Ihre Heizkosten beeinflussen, zum Beispiel die energetische Substanz Ihres Hauses und die Heiznebenkosten.

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